252.01

Richtlinien zur Förderung des internationalen Schüleraustausches

Vom 19. März 1996 in der Fassung vom 8. November 2000

1. Grundsätze und Voraussetzungen

Da der internationale Schüleraustausch zu persönlichen Kontakten zwischen deutschen und ausländischen Schülerinnen und Schülern führen und damit einen Beitrag zur internationalen Verständigung leisten soll, werden Vorhaben der allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufen I und II der Stadtgemeinde Bremen nur nach Maßgabe der nachstehenden Bedingungen gefördert.

-   Austauschvorhaben des internationalen Schüleraustausches können finanziell gefördert werden, wenn Klassen oder Gruppen mehrere Tage an einem Lernort im Ausland die Schule besuchen.

-   Es muss ein Gegenbesuch der ausländischen Gruppe an der jeweiligen bremischen Schule stattfinden.

-   Eine Gruppe soll aus mindestens 15 Schülerinnen und Schülern bestehen

-   Die Schülerinnen und Schüler sind möglichst einzeln in Gastfamilien unterzubringen.

-   Ein Vorhaben soll nicht weniger als eine Woche dauern.

-   Das Austauschvorhaben muss in die Schulzeit des aufnehmenden Landes fallen. Ein Austauschvorhaben beinhaltet gegenseitige Teilnahme am Unterricht.

-   Ein Austausch muss ein gemeinsam zu erarbeitendes Projekt zum Gegenstand haben.

-   Die Schülerinnen und Schüler sollen zum Zeitpunkt des Austausches mindestens zwei Jahre Unterricht in der anderen Sprache gehabt haben.

2. Antragstellung und Abrechnung

Anträge auf Zuschüsse für Schülerinnen und Schüler sind bis spätestens 15. Oktober des laufenden Kalenderjahres für das folgende Kalenderjahr auf dem dafür vorgesehenen Formblatt einzureichen. Findet ein Vorhaben nicht statt, ist dies dem Senator für Bildung und Wissenschaft unverzüglich mitzuteilen.

Der erteilte Zuschuss ist innerhalb von zwei Wochen nach Beendigung des Austauschvorhabens abzurechnen.


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